Gut Bertingloh
Email: mail@gut-bertingloh.de | KONTAKT | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ
  • en
Email: mail@gut-bertingloh.de | CONTACT | LEGAL NOTICE | DATA PROTECTION |
  • en

MIT FLEIß UND PASSION

HENRI RUOSTE

Meine größten Erfolge:

Finnische Mannschaft für Europameisterschaft in Herning 2013, zahlreiche internationale Grand Prix Siege und Platzierungen

Sportliches Ziel:

Teilnahme an den Olympischen Spielen

Ich bin…

ehrgeizig, zielstrebig, ausgeglichen

Mein schönstes Erlebnis…

wenn ich merke, dass meine Pferde und ich weiter kommen

Mein peinlichstes Erlebnis…

als ich mich in Aachen verritten hab

Morgenmensch oder Morgenmuffel?

Morgenmensch

Was kommt zuerst: Arbeit oder Vergnügen?

Arbeit

 

Ich liebe…

mein Leben

Gar nicht mag ich…

Faulheit, Lügen und Ignoranz

Wen möchtest du gerne mal kennen lernen?

Mich, wie ich in 10 Jahren bin…um mich um Rat zu fragen

Was würdest du als erstes tun, wenn du in der Lotterie gewinnst?

Eigentlich alles so lassen wie es ist!

Was möchtest du auf jeden Fall in deinem Leben einmal machen?

Olympiade reiten, einen Flugschein

Als Kind bläute mir meine Mutter ein, dass man tausend Mal von einem Pferd gefallen sein muss, um ein guter Reiter zu werden. Kein Zweifel, genau das habe ich versucht. Aber schon nach kurzer Zeit war ich der Meinung, dass Reiten doch nichts für mich ist. Herunterfallen ist eben weder cool noch angenehm. Allerdings war meine Mutter damals stärker als mein eigener Wille, also versuchte ich es mit dem Reiten (und dem Runterfallen) noch einmal.

Die schmerzhafte Tausend

Ich glaube, es war der dritte Anlauf, der meine Eltern dazu verleitete, mir ein wirklich gutes Pony zu kaufen. Bevor ich mich endgültig dagegen entscheiden konnte, das Reiten endgültig zu beenden – Alles auf dem Weg, die schmerzhaften Tausend wirklich zu knacken.

Schon mein erstes eigenes Pony hat mir sehr viel beigebracht. Das Reiten wurde mit ihm zu meiner großen Leidenschaft. Es zeigte mir aber auch, wie schwierig es ist, es richtig gut zu machen. Ich habe Stunden damit verbracht, meinen vierbeinigen Freund gerade zu richten, zu stellen, zu biegen … größer, kleiner, höher, tiefer, am Zügel – oder ihn überhaupt in eine korrekte Richtung zu lenken. (Entschuldige bitte, liebe Micaela Lidh, für die unzähligen Stunden, die du mit uns in der Reithalle verbringen musstest und danke, dass du niemals aufgegeben hast!)

Mein Pony lehrte mich, demütig zu sein, indem es mich immer dann abbockte, wenn ich der Meinung war, ich hätte einen Schritt nach vorne gemacht.

Die schmerzhaften Tausend war damals lange nicht vom Tisch! Dennoch wurde mir klar, dass ich genau diese Kombination aus Leidenschaft und Herausforderung zum Beruf machen sollte.

Nachdem sich ein paar Jahre später auch der Erfolg einstellte, mussten wir leider meinen “besten Freund” verkaufen, um den Umstieg aufs Großpferd zu finanzieren. Ich danke meinen Eltern für ihre unglaubliche Unterstützung, die sie mir damals gegeben haben. Dafür, dass sie mir Ideen aufgezeigt haben, wie ich in der Zukunft meine eigene Reiterei finanzieren könnte. Und dafür, dass ich durch sie schon damals verstand, dass es nicht immer leicht werden würde.

Deutschland: Das “Reiterland”

Um besser und selbstständiger zu werden – das wurde mir schon während meiner frühen Reiterzeit klar –, musste ich aus meiner „Komfortzone“ raus. Also zog ich nach Deutschland. Der dort praktizierte Weg schien anders zu sein als der finnische … Auf jeden Fall schmerzfreier, dafür aber konsequenter: Hier muss erst der Hof blitzblank sein, bevor überhaupt ans Reiten gedacht werden darf.

Nachdem ich ein paar Jahre im Stall von Katrin Bettenworth gearbeitet hatte, kehrte ich nach Finnland zurück. Dort wurde mir ein Pferd zur Verfügung gestellt und ich begann, nebenbei zu studieren.

Nach einer Weile bekam ich ein Jobangebot in England. Ich durfte mit einer der besten Reiterinnen weltweit trainieren: Bei Kyra Kyrklund und ihrem Mann Richard White habe ich unglaublich viel über das Reiten, Pferde, Horsemanship und viele andere Dinge gelernt. Dafür bin ich den beiden bis heute unendlich dankbar.

Trotzdem entschied ich mich irgendwann auf eigenen Füßen zu stehen, um mich mit anderen Spitzenreitern in Europa messen zu können. Dazu zog ich zurück nach Deutschland – ins „Reiterland“.

Berufsreiter aus Leidenschaft

Die Möglichkeit zu haben, meine Leidenschaft zu meinem Beruf zu machen und auf diese Weise Business und Freude miteinander zu verbinden, macht mich bis heute unglaublich glücklich. Natürlich fällt es mir überhaupt nicht leicht, das beste Pferd unter dem Sattel immer irgendwann verkaufen zu müssen, um sich andere Träume erfüllen zu können. Allein aber die Möglichkeit zu haben, tolle Pferde auf ihren Wegen zu begleiten und sie später unter den besten Reitern der Welt erleben zu können, das ist etwas ganz Besonderes!

Die beste Entscheidung meines Lebens

Ich kannte zunächst nur wenige Leute in Deutschland und der Start war zäh. Große Unterstützung habe ich damals von Patrik Kittel erhalten, der bis heute zu meinen engsten Freunden zählt. Er ist ein großartiger Reiter und ein toller Mensch! Mit ihm habe ich jemanden gefunden, den ich immer um Rat und Hilfe fragen kann.

Nach einiger Zeit bekam ich einen kleinen braunen Wallach in Beritt, der mein erstes Verkaufspferd wurde. Außerdem war dies das erste Pferd, das Jochen Arl, ein Trainer und bekannter Pferdevermittler, und ich gemeinsam trainierten. Die Zusammenarbeit zwischen Jochen und mir wuchs zu einer starken Partnerschaft, die einige Weltklasseverkaufspferde hervorbrachte.

Durch Jochen, der genauso zu einem engen Freund geworden ist, lernte ich Senta kennen.

Sie ist meine Freundin und mein Kompass durchs Leben! Sie lenkt mich stets in die richtige Richtung und ist immer für mich da!

Ein Traum wird wahr

2015 wurde dann ein Traum wahr: Senta, die Pferde und ich dürfen seitdem Gut Bertingloh unsere Heimat nennen. Hier haben wir optimale Bedingungen für eine exquisite Auswahl an Verkaufspferden und für das Training unserer Kunden.

PHOTO GALLERY